Herbstgrasmilben, juckende Plagegeister!

Unsere Haustiere haben im Spätsommer oft sehr starken Juckreiz,

aber man sieht nicht immer viel:

Dahinter kann ein Befall mit Herbstgrasmilben stecken!

So sehen die Biester im Mikroskop aus, da sieht man schon etwas mehr, richtige kleine Monster....

 

Herbstgrasmilben (lateinisch: Neotrombicula autumnalis)

gehören zu den Spinnentieren. Die sechsbeinigen Larven der Herbstgrasmilbe leben parasitisch auf der Haut von Säugetieren und Menschen. Sie sind ca 0,2 mm groß und vermehren sich explosionsartig im Spätsommer und Herbst.

Herbstgrasmilben leben in sonnigen Gärten und Wiesen im Bodenbereich. Einzeln sind die Milben mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen.

Oft ballen sie sich zusammen und erscheinen als orange bis rost-rote Häufchen oder Flecken im Fell oder auf der Haut.

Sie warten auf der Spitze von Gräsern um sich von vorbei kommenden Säugern abstreifen zu lassen. Dann wandern sie aktiv zu einer möglichst dünnen Hautstelle und ritzen mit ihren Mundwerkzeugen die Haut an, injizieren Verdauungssekret in die Wunde. Das ruft oft allergische Reaktionen hervor. Eifriges Kratzen kann dann zu heftigen Entzündungen und sekundären Infektionen führen


Therapie, Prophylaxe, was kann man tun...?

Sonnige Wiesen, Kuhweiden, Hundewiesen, Wiesen auf denen sich oft Tiere aufhalten, meiden. Menschen sollten hohes Schuhwerk tragen, Hinsetzen und Hinlegen vermeiden. Im Garten den Rasen oft schneiden ( die Larven sitzen an der Grasspitze) und den Rasenschnitt nicht im Garten liegen lassen.

Es gibt Sprays und Shampoos mit antiparasitären Wirkstoffen. Entzündungshemmende Arzneimittel lindern den örtlichen Juckreiz. Wir helfen Ihnen gerne und wir haben in der Regel immer die notwendigen Medikamente vorrätig.

Falls Fragen auftreten, rufen Sie an, wir helfen gerne und tun alles, damit Ihr Liebling schnellstmöglich wieder munter und fidel ist.

Ihr Team für Tiere